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Humboldt-Universität zu Berlin - Sprach- und literaturwissenschaftliche Fakultät - Institut für Klassische Philologie, HU Berlin

Gräzistik

Wer sich für ein Studium des Altgriechischen entschieden hat, sei herzlich an unser Institut an der Humboldt-Universität eingeladen! Vor etwa 20 Jahren hatte unsere Gräzistik vor allem eines: eine berühmte Vergangenheit (Namen wie Wilamowitz, Diels und Jaeger haben heute noch internationale Signalwirkung).

Heute kann man mit Recht behaupten, dass die Humboldt-Universität wieder einer der attraktivsten Studienorte in Deutschland für alle geworden ist, die am antiken Griechenland interessiert sind. Das liegt auch an der Lage in Berlin Mitte, die es sehr einfach macht, die Sammlungen der Museumsinsel, aber auch die Ressourcen der Berlin-Brandenburgischen Akademie und der Staatsbibliothek zu nutzen (ganz abgesehen von dem einmaligen Reiz, vor den Kulissen solcher Architektur antike Texte zu lesen). Vor allem aber besteht unsere Gräzistik aus einem jungen Team von Fachleuten, die einen Mittelweg finden zwischen unkonventionellem Spezialistenwissen und souveränem Zugriff auf die Kanonautoren. Dabei ist unsere Definition von „griechischer Literatur“ nicht an herkömmlichen Abgrenzungen orientiert: alles, was in der Antike auf Griechisch geschrieben worden ist, halten wir für lesens- und erforschenswert; zuzüglich der Vor- und der Nachgeschichte dieser Texte.

Dieses weitgesteckte Feld ist gerade der Vorteil der Gräzistik, weil es eine Pluralität der Methoden und der Perspektiven geradezu erzwingt. Ob Sie sich deshalb für Tragödie oder Mathematik, Geschichtsschreibung oder Medizin, Papyri oder Inschriften, archaische Lyrik oder hellenistische Hymnen, attische Gerichtsreden oder Zweite Sophistik, utopische oder magische Literatur, Platon oder Plotin interessieren, Sie finden bei uns kompetente Ansprache und entsprechende Förderung. (So bestehen Möglichkeiten, begabte Studenten auch materiell zu fördern.) Spezielle Schwerpunkte der gräzistischen Arbeit am Institut sind die antiken Naturwissenschaften und die nachklassische Dichtung.

Große Forschungsverbünde existieren derzeit zu den Themen der Rezeption (Sonderforschungsbereich Transformationen der Antike) und der Raumwahrnehmung antiker Kulturen (Exzellenzcluster TOPOI) . Wir kooperieren nicht nur mit den Kollegen an der Freien Universität, sondern auch mit Philosophen, Historikern, Archäologen, Papyrologen, Theologen, Wissenschaftshistorikern, Kunst-, Kultur- und Literaturwissenschaftlern im Großraum Berlin und weit darüber hinaus. Außerhalb Deutschlands verfügen wir über eine Vielzahl internationaler Kontakte und Kooperationen. Um es kurz zu sagen: Wir haben nicht nur eine große Vergangenheit, wir freuen uns auch auf eine glänzende Zukunft.